WRO - Nationaler Final

Für die ersten Teilnehmenden klingelte der Wecker bereits um 5.45 Uhr – schliesslich musste vor der Abfahrt noch genügend Zeit für die passende Frisur bleiben. Gemeinsam mit unterstützenden Eltern machten sich die beiden Teams HMN und Bächli Bots auf den Weg nach Hausen AG, wo sie bereits von ihren Coaches erwartet wurden.
Nach der Anmeldung und dem Einrichten der Arbeitsplätze begann der lange Wettkampftag. Zu Beginn wurden der Tagesablauf vorgestellt, die Regeln erklärt und die Überraschungsaufgabe präsentiert. Anschliessend erhielten die Teams Zeit, sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen und letzte Anpassungen an ihren Robotern vorzunehmen.
Am Vormittag standen zwei Wertungsläufe auf dem Programm, jeweils mit vorgängigen Vorbereitungsphasen. Mit viel Konzentration, aber auch einer gesunden Portion Gelassenheit meisterten beide Teams diese ersten Herausforderungen. Entsprechend zufrieden und voller Zuversicht konnten sie die wohlverdiente Mittagspause geniessen und sich gemeinsam mit den anderen Schweizer Finalteilnehmenden verpflegen.
Am Nachmittag folgte der dritte und letzte Wertungslauf. Hier konnten die Teams zeigen, woran sie in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet hatten. Seit den Regionalfinals hatten beide Gruppen ihre Programme mit grossem Engagement weiterentwickelt und optimiert. Die Bächli Bots gingen sogar noch einen Schritt weiter: Sie bauten ihren Roboter teilweise um und ergänzten ihn mit neuen Konstruktionen. Von den drei Wertungsläufen wurde jeweils das beste Resultat gewertet.
Danach begann der wohl spannendste und zugleich schwierigste Teil des Tages: die Nachmittagschallenge. Auf diese Herausforderung konnten sich die Teams im Vorfeld nicht vorbereiten. Entsprechend gespannt verfolgten alle die Vorstellung der Aufgabenstellung. Ziel war es erneut, innerhalb von zwei Minuten möglichst viele Punkte zu erzielen.
Nun waren Kreativität, Problemlösefähigkeit und Teamarbeit gefragt. Innerhalb von 75 Minuten mussten die Teams eine Lösung entwickeln, das Programm schreiben und ihren Roboter testen. In diesen 75 Minuten hatten sie zwei Versuche, ihre Lösung zu präsentieren. Die Aufgaben erwiesen sich als äusserst anspruchsvoll und verlangten den Teilnehmenden alles ab. Dabei konnten die Teams eindrücklich zeigen, welches Wissen und Können sie sich im Rahmen der WRO erarbeitet hatten.
In einer zweiten Arbeitsphase von weiteren 75 Minuten galt es, die Lösungen zu verbessern und erneut das Maximum herauszuholen. Auch hier standen zwei Wertungsversuche zur Verfügung. Für die Schlussrangliste wurden die besten Durchgänge aus beiden Challenge-Runden sowie das Resultat aus den regulären Wertungsläufen zusammengezählt.
Um 18.30 Uhr war es dann endlich so weit: Die besten Teams der Schweiz wurden ausgezeichnet. Für die fünf Schülerinnen und Schüler der Schule Ettiswil endete ein langer, intensiver und erfolgreicher Wettkampftag mit vielen zufriedenen Gesichtern. Sie bewiesen eindrücklich, wie viel Durchhaltevermögen, Teamgeist, Kreativität und technisches Könne